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„Mobilität ohne Barrieren“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Klimabündnis Tirol, dem Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol/Abteilung Mobilität und dem Land Tirol, kofinanziert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - INTERREG IV A Italien Österreich, sowie im Rahmen des Programms zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Tirols 2007-2013, „Stärke durch Vielfalt“.
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Tagung "Zukunft: Mobilität"

Innovative Verkehrsinitiativen und integrative Mobilitätskonzepte

 

ZUKUNFT: MOBILITÄT

 

ExpertInnen, VerkehrsplanerInnen sowie rund 150 VertreterInnen aus Nord- und Südtiroler Städten und Gemeinden trafen Mittwochnachmittag zur grenzüberschreitenden Tagung im Innsbrucker Landhaus zusammen, um innovative und klimafreundliche Mobilitätskonzepte zu diskutieren. Ein besonderes Highlight stellte der Vortrag von Ewa Westermark der renommierten Gehl Architects aus Dänemark dar.

 

Welche Rolle kommt Städten und Gemeinden bei der nachhaltigen Nutzung öffentlichen Raums zu? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben sie im Spannungsfeld zwischen Umwelt und Verkehr? Die rund 150 Gäste aus Italien und Österreich widmeten sich bei der hochkarätigen Verkehrsveranstaltung von Land Tirol, Klimabündnis Tirol, der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol sowie dem Ökoinstitut Südtirol aktuellen Entwicklungen und Erfolgsbeispielen von lokalen Mobilitätsinitiativen.

 

Auf dem Programm standen unterschiedliche Facetten von Mobilität von Sammeltaxisystemen über Fußwegattraktivierungen bis hin zu verkehrsberuhigten Ortszentren. Zu den Best Practice Beispielen aus Tiroler und Südtiroler Gemeinden zählten das brandaktuelle Mikro ÖV-System „Anrufsammeltaxi Wipptal“, der „Verkehrsberuhigte Sommer“ in Serfaus für mehr Lebens- und Urlaubsqualität, die Schaffung lückenloser Fußwege in Montafon sowie das Fahrverbot um Schulen in Bozen.

 

Zudem wurden die Stadt Kufstein sowie die Marktgemeinde Reutte für ihre besonders kreative autofreie Straßengestaltung am diesjährigen Autofreien Tag 2014 (22. Sept.) in Österreich ausgezeichnet.

 

Architektin Ewa Westermark der international renommierten Gehl Architects aus Kopenhagen erläuterte in ihrem Vortrag, wie sanfte und klimaschonende Mobilitätskonzepte neue Chancen für die EinwohnerInnen von Städten und Gemeinden schaffen. Laut Westermark ist die nachhaltige Nutzung öffentlichen Raums der Schlüssel zu mehr Lebensqualität und birgt hohes Verbesserungspotenzial für Städte und Gemeinden. Weitere Rezeptzutaten für einen lebendigen, freundlichen und attraktiven Ort sind laut Westermark die Berücksichtigung der Faktoren Gerechtigkeit und Inklusion in der Verkehrsplanung. Gehl Architects haben weltweit Konzepte dieser Art für mehr Lebensqualität umgesetzt und zu einem modernen, umweltverträglichen Lebensstil beigetragen.

 

Die Präsentationen der Tagung "Zukunft: Moblität - Nahmobilität in Tiroler Gemeinden fördern" stehen ab sofort zum Download und zur Anrzeige auf Tablets zur Verfügung unter: http://www.klimabuendnis.at/start.asp?ID=259359&b2=771&am=2



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