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„Mobilität ohne Barrieren“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Klimabündnis Tirol, dem Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol/Abteilung Mobilität und dem Land Tirol, kofinanziert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - INTERREG IV A Italien Österreich, sowie im Rahmen des Programms zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Tirols 2007-2013, „Stärke durch Vielfalt“.
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Pünktlich unterwegs: ÖBB im europäischen Spitzenfeld

In Punkto Pünktlichkeit sind die ÖBB klar im europäischen Spitzenfeld platziert.

 

Im Jahr 2013 erreichten von den rund 4.300 Reisezügen durchschnittlich mehr als 4.100 termingemäß ihr Ziel. Damit sind die ÖBB der pünktlichste vollintegrierte Bahnkonzern der EU.


Überholt werden die ÖBB innerhalb Europas nur von der Schweizer Bahn SBB, die noch um einen Tick minuziöser ist. Besonders hoch sind die Pünktlichkeitswerte im Tiroler Nahverkehr. Mit 97,3 prozentiger Pünktlichkeit nehmen die ÖBB in Tirol im Bundesländerranking hinter Vorarlberg (97,9%) und Kärnten (97,4%) den dritten Platz ein.


Gemessen wird die Pünktlichkeit an jedem Haltepunkt und bei jedem Zug. Die Pünktlichkeit im gesamten Personenverkehr für das Jahr 2013 liegt bei 95,9 Prozent, die ÖBB sind damit weiterhin im europäischen Spitzenfeld.


Das Ergebnis der ÖBB belegt die immer stärker ausgeprägte Kundenorientierung des Unternehmens, wenn auch das Spitzenergebnis aus dem Jahr 2012 (96,5 Prozent) wegen der extremen Wetterkapriolen (unter anderem Hochwasser im Juni) und der vielen Bauarbeiten auf den Zulaufstrecken der Nachbarländer (Baustellen der DB am Deutschen Eck Kufstein – Salzburg) vorerst nicht wiederholt werden konnte.


Tiroler Nahverkehr auf hohem Niveau


2013 fuhren Österreichweit im Nahverkehr 96,4 Prozent der Züge pünktlich. Im Tiroler Nahverkehr war die Pünktlichkeit mit 97,3 Prozent besonders hoch. Damit diese Qualität auch in Zukunft gesichert wird, investiert die ÖBB-Infrastruktur AG im heurigen Jahr in rund 100 Einzelvorhaben insgesamt 47 Millionen Euro in die Modernisierung des Tiroler Schienennetzes. Rund 40.000 Fahrgäste setzen täglich auf die Tiroler S-Bahn Züge. Durch Angebotsverbesserungen wie der Verlängerung der Inntal S-Bahn bis nach Jenbach sollen noch mehr Kunden für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Bahn gewonnen werden.


Internationaler Vergleich


Unverändert ist der Vergleich an Europas Spitze: Wie schon in den Jahren zuvor liegen die ÖBB knapp hinter der Schweizer Bahn SBB an zweiter Stelle, deutlich vor der Deutschen Bahn DB. Unter all jenen Bahnen, die ihre Pünktlichkeitsstatistiken veröffentlichen bleiben die ÖBB damit der pünktlichste vollintegrierte Bahnkonzern der EU.


TU Graz bestätigt korrekte Messung der ÖBB Pünktlichkeit


Die Technische Universität Graz (TU Graz) bestätigte in einer unabhängigen Studie, dass die ÖBB ihre Pünktlichkeit korrekt erfassen. Das gilt unabhängig vom verwendeten Pünktlichkeitsschwellwert, der von Land zu Land oft unterschiedlich ist. Die für die ÖBB angefertigte Studie hält weiter fest, dass die Art der Messung europäischen Standards und den Richtlinien des internationalen Eisenbahnverbands UIC entspricht. Sie ist die exakteste Messmethode in Europa. Die ÖBB haben die TU Graz aus mehreren Bewerbern als anerkannten und unabhängigen Anbieter bereits 2012 mit der Erstellung der Studie beauftragt.


Volle Transparenz auf puenktlichkeit.oebb.at


Die ÖBB nehmen die Pünktlichkeitsmessung sehr genau. Täglich wird jeder der 4.300 Personenzüge in allen Haltebahnhöfen gemessen – im Durchschnitt sind das rund 45.000 Kontrollpunkte pro Tag. Diese Messmethode entspricht den EU-weiten Standards und zählt europaweit sogar zu den strengsten und genauesten überhaupt. Als pünktlich gelten dabei nur jene Züge, deren tatsächliche Ankunftszeit maximal 5 Minuten über der veröffentlichten Fahrplanzeit liegt.


Unter puenktlichkeit.oebb.at kann die Pünktlichkeitsstatistik für ganz Österreich – monatlich aktualisiert – rund um die Uhr abgerufen werden.
 

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