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„Mobilität ohne Barrieren“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Klimabündnis Tirol, dem Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol/Abteilung Mobilität und dem Land Tirol, kofinanziert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - INTERREG IV A Italien Österreich, sowie im Rahmen des Programms zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Tirols 2007-2013, „Stärke durch Vielfalt“.
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Sommer-Taschenfahrpläne für die Gemeinden mobil sind erschienen

Ende des Schuljahres ist landesweit stets der Stichtag für eine Aktualisierung der Busfahrpläne.

 

Die neuen bequemen Taschenfahrpläne für die Sommerdienste der 21 Gemeinden mobil in Südtirol sind deshalb auch in diesen Tagen druckfrisch erschienen.

„Mit der Umsetzung des Südtiroltaktes sind mittlerweile alle Bus- und Bahnfahrpläne im Lande untereinander gut vernetzt. Bei der jährlichen Überarbeitung geht es uns darum, allfällige Lücken zu schließen und die Verbindungen noch gezielter den Wünschen der Fahrgäste, der Gemeinden oder der Tourismusorganisationen anzupassen“, erklärt Mobilitätslandesrat Thomas Widmann.

 

Ein Hauptaugenmerk gilt diesmal der Einführung eines Stundentakts für die Linien ins Schnalstal, Martell und Mölten sowie der besseren Anbindung zahlreicher peripherer Fraktionen, etwa für Buchholz/Salurn, Laag/Neumarkt und Afing/Jenesien. Eine Verdichtung der Fahrpläne oder zusätzliche Anbindungen an Sonn- und Feiertagen gibt es weiters für die Ortschaften Pfitsch, Pflersch, Telfes und Schalders sowie für Gsies, Prags und Lappach, während Onach (St. Lorenzen) erstmals in das öffentliche Verkehrsnetz eingebunden wird. Weiter ausgebaut werden die Busverbindungen zur Villanderer Alm sowie im Dolomitengebiet und UNESCO-Weltnaturerbe Fanes/Sennes mit der Einführung des Stundentaktes St. Vigil – Pederü mit zusätzlicher Anbindung Furkelpass.

Mit 19. Juni gibt es zwei kleinere Änderungen bei den Bahnfahrplänen: Der Zug Bozen-Franzensfeste mit bisheriger Abfahrt um 22.58 Uhr wird um eine halbe Stunde auf 22.32 Uhr vorverlegt. Auch der EuroStar Bozen-Rom startet jetzt um 6.58 Uhr, also eine knappe halbe Stunde später als bisher.

Neuerungen im Detail:

 

Bozen und Unterland
Neu eingeführt wird eine Buslinie, die von Buchholz über Salurn, Laag Zentrum zum Bahnhof Neumarkt führt. Damit erhält die Fraktion Buchholz eine komplett neue Busverbindung im Zweistundentakt bzw. im Stundentakt zu Hauptverkehrszeiten. Gleichzeitig wird die Neumarkter Fraktion Laag direkt an den Bahnhof Neumarkt angebunden.

Eine neue Busverbindung an Sonn- und Feiertagen und ganzjährig erhält auch die Jenesiener Fraktion Afing mit vier Anbindungen an den Bus Jenesien-Bozen. Bisher waren diese Busverbindungen auf Werk- bzw. Schultage begrenzt.

Verstärkt werden die Busverbindungen auf dem Rittner Hochplateau, konkret zwischen Klobenstein und Wangen sowie Richtung Pemmern / Rittner Horn. Die Bemühungen zum Ausbau der sanften Mobilität auf dem Ritten, die von einer engagierten Arbeitsgruppe vor Ort vorangetrieben werden, sind damit einen konkreten Schritt weiter.

Durch eine kleine Fahrplanverschiebung erhält ab Sommer Steinegg in Blumau Anschlussverbindungen Richtung Tiers und Kastelruth.

Zwischen Mölten und Terlan wird nahezu durchgehender Stundentakt sowohl an Werktagen als auch an Sonn- Feiertagen eingeführt, teilweise mit Direktfahrten nach Bozen, teilweise mit Umstieg, sei es auf Bus als auch Bahn in Terlan primär nach Bozen. In Kombination mit dem ausgesprochen erfolgreichen Citybuskonzpet Nals-Andrian ist Terlan mittlerweile ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt im gesamten Einzugsgebiet.


Meran und Umgebung und Vinschgau
Stündliche Busverbindungen werden mit 19. Juni zwischen Naturns und Kurzras eingeführt, abgestimmt auf den Zug aus bzw. nach Meran. Die Linie wird von Naturns nach Tschirland - Tabland - Staben verlängert, somit erhalten auch diese Ortschaften ganzjährig ein gutes Angebot

Einen neuen Stundentakt gibt es zudem zwischen Goldrain Bahnhof und Martell Dorf mit Anschlussverbindungen an die Vinschgerbahn in beiden Richtungen. Einige Fahrten werden bis nach Schlanders verlängert.
Die beiden Fraktionen Platt und Pfelders sind von Meran aus neu bis 18.20 erreichbar


Eisacktal und Wipptal
Im Eisacktal und Wipptal werden mit 19. Juni einige Buslinien verdichtet bzw. an den Wochenenden potenziert, so z. B. für Pfitsch, Pflersch, Telfes und Schalders. Auf Wunsch der Gemeinde und Tourismusorganisationen deutlich ausgebaut werden zudem die Busverbindungen zur Villanderer Alm, um dem regelrechten Ansturm von Urlaubsgästen und Ausflüglern gerecht zu werden und gleichzeitig die umweltfreundliche Mobilität in diesem Gebiet weiter voran zu treiben.


Pustertal und Dolomitengebiet
Neu in das öffentliche Verkehrsnetz eingebunden wird die Fraktion Onach mit zweistündlichen Busverbindungen zum Hauptort St. Lorenzen. Eine Verdichtung der Fahrpläne oder zusätzliche Anbindungen an Sonn- und Feiertagen gibt es weiters für Gsies und Lappach.

Zwischen Toblach und Prags wird der Stundentakt vervollständigt, die Fahrten zur Plätzwiese werden beinahe verdoppelt.
Ein deutlicher Schritt zur Verkehrsberuhigung wird im Dolomitengebiet und UNESCO-Weltnaturerbe Fanes/Sennes gesetzt mit der zeitweiligen Schließung des Zufahrtsweges und mit Einführung von stündlichen Busverbindungen St. Vigil – Pederü . Erstmals kann man auch den Furkelpass zwischen Olang und St. Vigil mit öffentlichen Verkehrsmittel erreichen.

 

 

(mg)

 

publiziert am 29.06.2011

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