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„Mobilität ohne Barrieren“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Klimabündnis Tirol, dem Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol/Abteilung Mobilität und dem Land Tirol, kofinanziert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - INTERREG IV A Italien Österreich, sowie im Rahmen des Programms zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Tirols 2007-2013, „Stärke durch Vielfalt“.
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Winterfahrplan 2011/12 - Südtirol

Anpassungen bei Bahn und Bus

 

Der zweite Sonntag im Dezember ist in ganz Europa und damit auch in Südtirol der Stichtag, um die Bahnfahrpläne zu aktualisieren. Gleichzeitig wurden mit diesem Datum auch einige Busfahrpläne den Wünschen der Bevölkerung weiter angepasst. „Seit der Umsetzung des Halbstundentaktes auf der gesamten Pustertaler Bahnlinie im Vorjahr ist der Südtiroltakt komplett. Fahrpläne bleiben trotzdem eine ewige Baustelle, weil wir immer bemüht sind, möglichst vielen Anforderungen gerecht zu werden“, betonte Landesrat Thomas Widmann.

 

 

Bahnfahrpläne:

 

Seit der Inbetriebnahme der Bahnhaltestelle Percha vor einem Jahr und der Umsetzung des Halbstundentaktes auf der gesamten Pustertaler Bahnlinie ist der Südtiroltakt im öffentlichen Nahverkehr komplett, die lokalen Bahnverbindungen sind daher weitgehend unverändert geblieben. Die gute Nachricht für heuer: Der frühmorgendliche Korridorzug Lienz-Innsbruck hält mittlerweile sowohl in Percha (um 6.20 Uhr) als auch in Vintl (um 6.53 Uhr), was dem Wunsch zahlreicher Berufspendler und Studierenden entgegen kommt.

 

Langstreckenzüge der Trenitalia

„Sparflamme statt Zukunftsstrategie“ bleibt das Motto der italienischen Bahngesellschaften. So hat Trenitalia auch heuer, kurzfristig und ohne jede Absprache mit den betroffenen Provinzen, einige Züge geändert bzw. reduziert. Die Züge nach bzw. von Lecce (Bozen ab 9.31 Uhr bzw. Bozen Ankunft um 23.47 Uhr) werden nicht mehr angeboten, das Zugpaar Bozen – Lecce/Neapel (Abfahrt Bozen um 21.30 Uhr, Ankunft Bozen um 8.05 Uhr) fährt nur mehr nach Neapel. Die beiden Eurostar–Verbindungen nach und von Rom bleiben hingegen weiterhin und zu den gewohnten Zeiten aufrecht. Nach der in den letzten Jahren schrittweise erfolgten Rückstufung der direkten Bahnverbindung Rom-Südtirol zur Tourismussaison wird dieser Zug nun gänzlich vom Fahrplan gestrichen. Für Landesrat Thomas Widmann ein weiteres Zeichen für das Fehlen jeglicher Zukunftsstrategie im gesamtstaatlichen Bahnsektor.

 

EC-Züge

Auch bei den EC-Zügen der DB/ÖBB/LeNord - welche ebenfalls nicht in den Kompetenzbereich des Landes fallen - gibt es einige Änderungen: Die Zugverbindung Bozen-München (mit bisheriger Ankunft freitags in Bozen um 21.27 Uhr und Abfahrt in Bozen jeweils samstags um 8.33 Uhr wurde gestrichen; zudem werden keine Direktverbindungen nach und von Mailand mehr angeboten.

 

Busfahrpläne in Bozen und Umgebung / Überetsch / Unterland

 

Ein Hauptaugenmerk bei der Feinabstimmung der Fahrpläne gilt den Schülern. Ab der kommenden Woche werden auf der Strecke Tramin – Kaltern –Sigmundskron speziell für die Oberschüler Richtung Meran zwei zusätzliche Busse eingesetzt. Durch die Vorverlegung der Buslinie 120 Bozen – Salurn um wenige Minuten haben auch die Aurer Mittelschüler morgens einen zusätzlichen Bus erhalten, der nun das Platzproblem gelöst haben dürfte und rechtzeitig vor Unterrichtsbeginn in Neumarkt ankommt. Zwei zusätzliche Busverbindungen stehen auf der Strecke Birchabruck-Bozen zur Verfügung: eine an Schultagen von Montag bis Freitag mit Abfahrt um 7.00 Uhr in Birchabruck und eine an Donnerstagnachmittagen mit Abfahrt um 16.35 Uhr in Bozen.

 

Busfahrpläne Meran und Umgebung / Vinschgau

 

Auf einen 20-Minutentakt verdichtet wurden an Samstagen, Sonn- und Feiertagen die Busverbindungen zwischen dem Bahnhof Meran zur Seilbahnstation Meran 2000. Eine zusätzliche Busverbindung Ulten-Meran gibt es am Abend mit Abfahrt um 18.33 Uhr in St. Gertraud bzw. mit Abfahrt um 20.10 Uhr in Meran. Ausgesprochen gut genutzt wird der neue Stundentakt Richtung Schnals. Durch kleine Anpassungen wird nun der Umstieg auf den Zug nach Meran und vom Bus aus Meran besser berücksichtigt. In der Gemeinde Stilfs wurden die Fraktionen Trafoi und Sulden erstmals auch im Winter in das öffentliche Verkehrsnetz eingebunden.

 

Busfahrpläne Eisacktal / Wipptal

 

Wichtigste Änderung im Raum Brixen betrifft die Buslinie 328 Brixen – Natz – Schabs. Die Buslinie wurde nach Aicha und Franzensfeste verlängert, die Fraktion Elvas wird nun direkt angefahren und es wird erstmals auch an Sonn- und Feiertagen gefahren,

 

Aufgrund von Engpässen verkehrt der Citybus Brixen nun am Samstagnachmittag und sonntags im Halbstunden- statt im Stundentakt

 

In Sterzing entfällt für die Busse nach Ratschings, Ridnaun, Telfes und Jaufental der Halt am Untertorplatz, weil es auch außerhalb der Saison hier für die Busse kein Durchkommen gab.

 

Auf Wunsch von Gemeinde und Tourismusverein wurde die Villanderer Alm heuer erstmals auch im Winter mit öffentlichen Busverbindungen erschlossen. Der Bus ab Klausen um 17.38 Uhr wurde hingegen bis zum Sambergerhof verlängert. Eine für Nachschwärmer wichtige Änderung betrifft den Bus ab Villanders um 20.01 Uhr, welcher nun auch an Samstagen angeboten wird.

 

Busfahrpläne Pustertal

 

Die Busverbindungen zwischen Corvara und St. Kassian-Falzarego wurden mit Inkrafttreten des Winterfahrplans am 11. Dezember weiter potenziert, auch außerhalb der touristischen Saison werden stündliche Verbindungen angeboten. Aufgrund Überfüllung wird an Schultagen außer Samstag ein zusätzlicher Bus Brixen-Mühlbach am Nachmittag eingeführt.

 

Um von Sexten und Winnebach/Vierschach einen Anschluss an den Zug mit Ankunft um 7.00 Uhr in Bruneck bzw. 8.30 Uhr in Bozen anzubieten wird ein zusätzlicher Bus am frühen Morgen auf den Strecken Sexten-Innichen sowie Winnebach-Innichen angeboten. Auch Vals hat am Morgen einen zusätzlichen Bus nach Mühlbach mit Anschluss Bruneck und Brixen/Bozen erhalten. Die Linie Wengen – St. Martin fährt jetzt neu auch nach Pikkolein

 

(ck)

 

publiziert am 05.01.2012

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