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„Mobilität ohne Barrieren“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Klimabündnis Tirol, dem Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol/Abteilung Mobilität und dem Land Tirol, kofinanziert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - INTERREG IV A Italien Österreich, sowie im Rahmen des Programms zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Tirols 2007-2013, „Stärke durch Vielfalt“.
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Projektbeschreibung "Mobilität ohne Barrieren"

Ziel des Projekts "Mobilität ohne Barrieren" ist es, Barrieren zum öffentlichen Verkehr, zum Fuß- und zum Radverkehr abbauen zu helfen.

Im Mittelpunkt der Initiative stehen dabei Zielgruppen, die auf Nahverkehr und Nahmobilität besonders angewiesen sind. Konkret sind das SeniorInnen, Familien mit Kindern und betreuungsbedürftigen Angehörigen sowie Menschen mit Migrationshintergrund.

 

Gleiche Mobilitätschancen schaffen

In enger Zusammenarbeit mit Gemeinden, Vereinen, ehrenamtlich Tätigen und den Verkehrsunternehmen wollen die Projektpartner des Interreg IV A Projekts Italien Österreich "Mobilität ohne Barrieren" Klimabündnis Tirol, Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, Land Tirol und Autonome Provinz Bozen - Südtirol die Vorteile von Bus und Bahn, Fuß- und Radverkehr aufzeigen und bestehende Barrieren beseitigen. Die Initiative ist auch als ein Beitrag zur Förderung gleicher Mobilitätschancen für alle zu verstehen - unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Geschlecht.

 

Arbeit mit Zielgruppen

  • SeniorInnen
    Versorgungswege, Fahrten zum Arzt, Ausflüge oder Verwandtenbesuche können für ältere, in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen oft zu einer großen Belastung werden. Um Mobilität bis ins hohe Alter zu erhalten, werden im Rahmen des Projekts Initiativen entwickelt, die eine flexible Nutzung bestehender Mobilitätsangebote fördern. Beispiele sind das Beratungsangebot "Senior mobil: Senioren beraten Senioren" oder die Fahrradkurse für SeniorInnen.
     
  • Familien
    Die Versorgung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen erfordert neben einem gut organisierten Tagesablauf vor allem flexible Mobilität. "Mobilität ohne Barrieren“ will durch umweltfreundliche Mobilitätsangebote die Bedingungen für Familien verbessern. Etwa durch die Förderung eines selbstständigen Mobilitätsverhaltens von Kindern oder auch über Informationen zu bestehenden Mobilitätsangeboten.
     
  • Menschen mit Migrationshintergrund
    Mangelnde Sprachkenntnisse und kulturelle Unterschiede sind oft mit großen Ängsten verbunden. Diese erschweren die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit Einführungen in die Nutzung von Bus und Bahn, aber auch mit Radfahrkursen speziell für Migrantinnen soll eine flexible Nahmobilität gefördert werden.

Vernetzung und Austausch
Im Rahmen des Projekts "Mobilität ohne Barrieren" wird auf Vernetzung und Austausch sowohl auf Ebene der Projektpartner als auch mit  GemeindevertreterInnen, EntscheidungsträgerInnen, Vereinen und ehrenamtlich Tätigen viel Wert gelegt. In regelmäßigen Abständen werden deswegen Informationsveranstaltungen, Schulungen und Workshops angeboten. Die Projekt-Homepage www.mobilitaetohnebarrieren.at und ein periodischer Newsletter informieren kontinuierlich über Aktivitäten und Angebote. In Tirol wird zudem die Zeitung "Mobilität ohne Barrieren“ herausgegeben.

 

Wir bedanken uns bei den Verkehrsunternehmen VVT, ÖBB, Postbus und IVB für die freundliche Unterstützung.
 

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