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„Mobilität ohne Barrieren“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Klimabündnis Tirol, dem Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol/Abteilung Mobilität und dem Land Tirol, kofinanziert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - INTERREG IV A Italien Österreich, sowie im Rahmen des Programms zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Tirols 2007-2013, „Stärke durch Vielfalt“.
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Bozen als Nabel der europäischen Fahrradwelt

Die Stadt Bozen mausert sich immer mehr zu einem Musterbeispiel für Radmobilität auf europäischer Ebene.

 

Gleich zwei europäische Projektkonsortien mit insgesamt rund 50 Teilnehmern aus ganz Europa hielten kürzlich ein Projekttreffen in Bozen ab. Möglich machte dies das Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, das selbst Projektpartner in einem der beiden Projekte mit dem Titel „CHAMP“ ist, in Kooperation mit dem Amt für Mobilität der Gemeinde Bozen.

 

Im Projekt „CHAMP“ kooperieren Partner aus Belgien, Schweden, Dänemark, Holland, Slowenien, Schottland, Litauen, Spanien und Italien. Das Projekt dient speziell der Analyse und dem Austausch zwischen sieben europäischen Städten (Groningen, Örebro, Bozen, Edinburgh, Ljubljana, Burgos und Kaunas), die in ihrem Land als Vorzeigestädte im Bereich Radmobilität gelten. Das Ökoinstitut Südtirol vertritt dabei die Stadt Bozen, die bei der Aufwertung der Radmobilität in Kooperation mit dem Ökoinstitut bereits viel erreicht hat und zuletzt einen Fahrradanteil von 29% an allen zurückgelegten Strecken erreicht hat.

 

Das Fahrradfahren wird dabei von der EU speziell gefördert, da die Vorteile klar auf der Hand liegen: Fahrradfahren ist gesund, es verursacht keinen Lärm, keine Umweltverschmutzung und schont auch noch die Brieftasche.

 

Im Rahmen des Projekttreffens in Bozen gab es für die europäischen Besucher eine allgemeine Einführung durch die Stadträtin für Mobilität, Judith Peintner Kofler. Darauf aufbauend erklärten Harald Reiterer und Benjamin Auer vom Ökoinstitut das Modell der Radmobilität in Bozen und die Entwicklung hin zum aktuellen Status. Im Anschluss führten mehrere Mitarbeiter des Ökoinstitutes eine Exkursion durch das Stadtgebiet durch, natürlich mit dem Fahrrad, um das Fahrradwegenetz und die besonderen Aspekte des Bozner Systems, mit allen Stärken und Schwächen, persönlich erfahrbar zu machen.

 

Die europäischen Gäste zeigten am Ende des Besuchs von Bozen und Südtirol sehr beeindruckt. Einige der Experten waren der Meinung, dass das Beispiel Bozen auf europäischer Ebene noch bekannter gemacht werden sollte, da es ein Vorzeigeprojekt sei, von dem andere lernen könnten. In diesem Sinne wurden sofort konkrete Weichen gestellt: Die Radmobilität von Bozen soll auf der nächsten „Velo-city“, der weltweit größten Fahrradkonferenz, im Juni 2013 in Wien vorgestellt werden.

 

Weitere Infos siehe: http://www.oekoinstitut.it/de/das-institut/bozen-als-nabel-der-europäischen-fahrradwelt/57-76.html

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